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Plastik vs. Unverpackt  – Beispiel: Cashewkerne

16.04.2019 | Ernährung und Gesundheit

Schritt für Schritt in ein plastikfreies Leben. Das ist mein Ziel. Zwar habe ich schon vor Jahren dem Wasser aus Plastikflaschen abgeschworen und verzichte auf Plastiktüten, wann immer ich an meine wiederverwendbaren Obst- und Gemüsetäschchen denke, doch der entscheidende Anstoß war ein Vortrag der Bloggerin und Autorin Nadine Schubert, den ich diesen Monat besucht habe. In ihren Büchern Besser leben ohne Plastik und Noch besser leben ohne Plastik gibt sie wertvolle Tipps zu einem plastikfreien Leben. Nadine Schubert führt schon seit Jahren voller Überzeugung ein Leben ohne Plastik … und das steckt an!

Gestern hatte ich ein Schlüsselerlebnis, als ich Cashewkerne verzehrte, die ich in unverpackter Form gekauft hatte. Sie schmeckten vollkommen anders – natürlich, frisch, so richtig nach Nuss. Sie hatten keinen künstlichen Beigeschmack oder sonstiges. Eigentlich dachte ich immer, dass trockenen Lebensmitteln wie Nüssen etc. eine Plastikverpackung nicht so schnell etwas anhaben kann, aber weit gefehlt! Dass der Unterschied so deutlich zu schmecken war, hat mich wirklich überrascht.
Das führte dann dazu, dass ich den Inhalt meiner Küchenschränke rigoros ausgemistet und durch lose Produkte ersetzt habe, die in sogenannten Unverpacktläden erhältlich sind. Wichtig ist jedoch, dass man diese Nahrungsmittel dann zu Hause in Glasbehältern aufbewahrt, da sie ansonsten nach einiger Zeit den Geruch der Plastikbehälter aufnehmen könnten.

Nachtrag vom 18.05.2019:
Mittlerweile bin ich bereits auf zahlreiche Lebensmittel in unverpackter Form umgestiegen … und bin superhappy damit. Man tut seinem Körper etwas Gutes und schont zugleich die Umwelt. Besser geht es kaum! Wir alle sollten uns daher auf die Zeit unserer Vorfahren zurückbesinnen. Schließlich kamen diese auch wunderbar ohne Plastik zurecht.

Eine weitere wunderbare Erfahrung hatte ich, als ich mich zum ersten Mal mit einem Stück Seife gewaschen habe. Ich muss sagen: Man fühlt sich danach WIRKLICH sauber. Die Haut ist geschmeidig zart, die Haare werden samtig weich. Und dieser angenehme Duft von Seife und ggf. ätherischen Ölen wie Rose oder Lavendel ... einfach herrlich! Wie zu Großmutters Zeit. Es ist schlichtweg ein großartiges Gefühl, nicht mit Mikroplastik „übersät“ zu sein.

Wer sich noch mehr Anregungen holen möchte, wie ein Leben ohne Plastik möglich ist, für den sind die Zeitschriften Großmutters Weisheiten und Omas beste Haushaltstipps, von denen ich bereits etliche Ausgaben aus dem Französischen ins Deutsche mitübersetzt habe (siehe https://publikationen.transverba.de), perfekt geeignet. Dort findet man wertvolle Tipps aus der guten alten Zeit für alle Lebensbereiche. Die beiden Zeitschriften sind bei ausgewählten Zeitschriftenhändlern erhältlich.

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